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Africa’s Greatest Canyon Trail
Dieser Ritt hält jedem Vergleich mit dem Wüstenritt und dem Damaraland-Skeleton Coast Trail stand. Die Route durch dramatische Landschaften mit verschiedenen Canyons und grenzenlosen Flächen der Nama Karoo Wüste bis hin zum gewaltigen Gariep/Oranje-Fluss bietet die Gelegenheit, kaum zugängliche Gebiete und wenig berührte Gegenden zu entdecken sowie ein einzigartiges Reiterlebnis mit unendlichen Galoppstrecken. Der Fischfluss Canyon ist weltweit als eine der großen Sehenswürdigkeiten Afrikas bekannt - und als zweitgrößter Canyon der Welt. Der Ritt beginnt an einem Zulauf des Flusses und führt dann durch das obere Canyon-Gebiet - nicht zu verwechseln mit dem Canyon-Abschnitt am Hauptaussichtspunkt, in dem die Rucksack-Wanderer unterwegs sind. Dann geht es über die weiten Flächen der Nama Karoo, wie geschaffen für grenzenlose Galopps, denen nur der Gariep/Oranje-Fluss an der Südgrenze Namibias Einhalt gebietet. Die Tagesetappen sind zwischen 20 km und 55 km lang.
Der Trail führt durch drei private Naturschutzgebiete: Canyon Nature Park, Gondwana Cañon Park und Aussenkehr Nature Park; insgesamt ein Gebiet von rund 320.000 ha (3.200 km²). Botanisch gesehen, liegen diese Parks an der Übergangszone zwischen Nama Karoo und Sukkulenten Karoo Wüste (der artenreichsten Wüste der Welt); das Becken des Oranje bildet den trockensten Teil der Nama Karoo Zone. Im Aussenkehr Nature Park lebt eine Gruppe Wilder Pferde - Nachkommen jener 17 Wilden Pferde der Namib, die während der großen Dürre 1992 bei Garub gefangen und umgesiedelt wurden, um die ursprüngliche Herde dort zu erhalten. Mit etwas Glück bekommen wir sie zu Gesicht – auf geht´s! Wir folgen ihren Spuren, bis wir sie mit der Kamera "einfangen" können.
Überblick
Windhoek – Windhoek, 12 Tage, 11 Nächte, 9 Tage Ritt, 3 Tage Transfer, Fahrt zum Main View Point am Fish River Canyon, Fahrt am Oranjefluß, zum Sonnenuntergang Fahrt zu den berühmten Wilden Pferden der Namib Wüste.
Reiseverlauf
Tag 1: Wir treffen uns morgens um 8h00 beim Tourist Info in der Windhoeker Innenstadt (gegenüber vom Kalahari Sands Hotel, wo die Flughafenbusse und Taxis anhalten). Bitte teilen Sie uns vorher mit, wo Sie übernachten, damit wir Sie, falls erforderlich, erreichen können. Fahrt zur Farm Springfontein oberhalb vom Gondwana Cañon Parks, rund 8 Stunden Transfer mit 1 – 2 Stunden für Mittagsrast und Fotos. Springfontein ist eine fast vergessene Quelle, wo vor rund hundert Jahren Elefanten und Nashörner ihren Durst gelöscht haben, wo die Ochsenwagen der Treckburen gerastet haben und wo wir unser Lager unter den Palmen stehen haben. Die ehemals arthesische Quelle Springfont ist auf einer privaten Farm am Soutrivier (dem „Salzfluß“), einem Nebenfluß, der nördlich vom Hauptcanyon in den Fish River mündet. Lernen Sie die anderen Teilnehmer, Ihre Gastgeber, Rittführer und das einheimische Team kennen.
Tag 2: Wir reiten von Springfontein nach Koelkrans (den „coolen Klippen“). Jetzt wird's ernst: Wir reiten auf schwierigem Gelände am Canyon vom Ausguck mit atemberaubendem Panorama über einen Abstieg in den Canyon. Dabei sehen wir Bergzebra, Oryxantilopen, Klippspringer und Klippschliefer sowie Raubvögel wie etwa Eulen. Unser Lager befindet sich in einer engen Schlucht mit großem Wasserbecken und steilen Wänden. Genießen Sie ein wohlverdientes Bad in einer ansonsten extrem trockenen Gegend. Alle Teilnehmer sollten ihr Gepäck so aufteilen, dass nur das nötigste für die folgenden zwei Tage in kleinen Taschen mitgenommen wird. Von nun an gibt es nämlich keine oder nur ganz schlechte Wege, auf denen wir mit sehr robusten Geländewagen so wenig wie möglich (aber natürlich soviel wie nötig) transportieren.
Tag 3: Von Koelkrans eventuell über Sandy Bay und Flamingo Beach nach Augurabis – Namen, die so ausgefallen sind wie die Orte, die sie bezeichnen. Vielleicht sehen wir ja tatsächlich den Flamingo in der Wüste... Dabei reiten wir durch ein Gebiet am Fischfluss Canyon, das nur wenige betreten haben. Wer weiß, wie es kommt – ob wir auf Zebrawechseln immer an der Kante entlang oder im Canyon selbst reiten, hängt vom Wasserstand des Flusses ab. Nachdem wir das unerwartete Dickicht eines dornigen Uferwaldes durchquert haben, sind wir bei Augurabis. Augurabis ist eine der Farmen, die heutzutage den 100 000Hektar großen Gondwana-Park bilden.
Tag 4: Von Augurabis nach Grenspos . Den Serpentinen der Zebrawechsel folgend verlassen wir den Canyon und reiten durch bizarre verwitterte Felsen, bis die Basalt-Riffe auf weiten Flächen enden und wir über lange Strecken galoppieren - vielleicht sogar links und rechts an Gruppen von Bergzebras, Oryxantilopen, Springböcken und Straußen vorbei. Da es keine Zäune und Einfriedungen gibt, sind wir nicht an eine feste Route gebunden und können frei entscheiden, welchen Weg wir nehmen. Unser Lager schlagen wir auf weiter Ebene mit herrlichem Blick auf. Wir haben unser volles Gepäck wieder und alles läuft so ab, wie wir es von ReitSafari gewöhnt sind: heiße Dusche, kaltes Bier, Sternenhimmel und Lagerfeuer.
Tag 5: Von Grenspos zum Cañon Mountain Camp. Über die weite Savanne geht es in ein Kontrastgebiet voller großer Granitbrocken und charismatischer Köcherbäume. Gegen Mittag sind wir am Ziel. Der Nachmittag ist frei – gehen Sie spazieren oder setzen Sie sich zum Sonnenuntergang auf die Granitfelsen zum Fotografieren, oder ruhen Sie sich einfach aus und genießen Sie nach dem Zelten den Luxus beim Mountain Camp.
Tag 6: Nach dem Frühstück fahren wir zum Hauptaussichtspunkt am Rande des Fischfluss Canyons, den auch die „Normal-Touristen“ aufsuchen. Von dort aus genießen wir den Rundblick: Kaum zu glauben, wo wir mit unsern Pferden gewesen sind! Danach trinken Sie ein Bier vom Faß bei der Canyon Lodge, genießen die selbstproduzierten Farmprodukte wie frisch gebackenes Brot, Hausmacherwurst und -käse und frisches Gemüse.... und dann wird gesattelt und vom Mountain Camp immer parallel zum Fish River Canyon nach Kanebis geritten.
Tag 7: Von Kanebis zu Fourie se Gat („dem Loch, das Herr Fourie gegraben hat“) - immer parallel zum Lauf des Fischflusses. Wieder werden wir mit etwas Glück viel Wild zu Gesicht bekommen; die Savanne jedoch sieht ganz anders aus. Am Ende des Tages dürften wir einen unvergesslichen Sonnenuntergang über dem Fischfluss Canyon erleben: zerklüftete Schluchten im Westen, hinter uns im Norden die Granitkuppen und vor uns im Süden die sandigen Ebenen des Ghamkab- Beckens mit der Norotshama-Spitze fern am Horizont. Dass wir bis dorthin reiten werden, mögen vielleicht nicht alle von uns glauben.
Tag 8: Von Fourie se Gat zum Ghamkab Camp. Je mehr wir uns dem gewaltigen Erosionstal des Gariep/Oranje nähern, desto schneller und länger werden die Galoppstrecken. Unbegrenzte Weite, immer wieder wechselnde Landschaft. Unser Lager errichten wir an einer geschützten Stelle am Ghamkab Rivier.
Tag 9: Vom Ghamkab Camp zum Boulders Camp. Dabei reiten wir über einige Dünen, überqueren die weiten Flächen des Aussenkehr Nature Parks und reiten dem Tafelberg entgegen. Frei von vorgegebenen Routen, suchen wir nach den Wildpferden – wir entscheiden nach Lust und Laune, welchen Weg wir nehmen wollen. Da die Wildpferde oft an der Wasserstelle in der Nähe unseres Lagers trinken, haben wir gute Chancen, sie zu sehen.
Tag 10: Unser letzter Tag im Sattel. Wiederum Kontrast pur: Von den weiten Flächen tauchen wir in eine sehr enge Schlucht, die uns in Windungen nach Süden führt. Dann klettern wir auf einen Hügel und halten die Luft an - unvermittelt bietet sich uns ein gewaltiges Panorama: Unter uns liegt das blau-silberne Band des Gariep/Oranje, gesäumt von den grünen Weinhängen der Aussenkehr Farm und umgeben von den kargen und schroffen Berghängen der Nama Karoo Wüste. Noch ein letzter fröhlicher Galopp, und dann geht es gemütlich im Schritt zur Norotshama Lodge direkt am malerischen Ufer des Gariep/Oranje. Dort satteln wir zum letzten Mal ab, bevor wir uns ins Schwimmbad stürzen - wer mag, auch in den (krokodilfreien!) Fluss. Den Schlusspunkt des Trails setzen wir mit einem herrlichen Abschiedsessen auf der Lodge. Für unsere Pferde steht das Lastwagen-Taxi bereit, das sie zurück zum Startpunkt nach Holoog bringt - oder mit ihnen nach Klein-Aus Vista fährt, das bei Aus am Rande des Diamanten-Sperrgebiets und nahe der Heimat der Wilden Pferde der Namib liegt. Der nächste, von dort startende Ritt heißt „Dünen und Diamanten“!
Tag 11: Nach einem gemütlichen, späten Frühstück fahren wir immer am Oranje entlang über Rosh Pinah nach Klein Aus Vista, einer wunderschönen Lodge am Rande der Namib. Zum Sonnenuntergang besuchen wir die Wilden Pferde - ein absoluter Höhepunkt!
Tage 12: Nach frühem Frühstück siebenstündige Fahrt nach Windhoek. Als Alternative zur Rückfahrt nach Windhoek gibt es einen Flug von Rosh Pinah (etwa eine Stunde entfernt von Norotshama) nach Windhoek oder Kapstadt oder Sie fliegen am letzten Tag mit der Air Namibia von Lüderitzbucht (1 Stunde Transfer von Klein Aus) nach Windhoek oder Kapstadt.
Achtung: Änderungen der Route sind möglich aufgrund von Wetter oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen.
Treffpunkt
Fahren Sie bitte per Taxi oder Pendelbus vom Flughafen nach Windhoek. Wir sind gern bereit, dies auf Anfrage für Sie vorab zu organisieren.
Wir treffen uns morgens um 8h00 beim Tourist Info in der Windhoeker Innenstadt (gegenüber vom Kalahari Sands Hotel, wo die Flughafenbusse und Taxis anhalten). Bitte teilen Sie uns vorher mit, wo Sie übernachten, damit wir Sie, falls erforderlich, erreichen können und alles klappt.
Voraussetzungen
Dieser Ritt stellt ähnliche Anforderungen an Pferd und Reiter wie der Namib Desert Trail, der im internationalen Vergleich zu den schwierigeren Ritten zählt. Daher sollten Sie körperlich fit sein. Reiterfahrung ist eine Voraussetzung – wir sitzen täglich 6 – 8 Stunden im Sattel und reiten Schritt, Trab und Galopp (siehe
"Allgemeine Hinweise"). Und ein wenig Humor kann auch
nicht schaden...
Termine
| 2009 |
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16. Juni – 27. Juni
14. September - 25. September
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Preis
| 2.835,00 € (inkl. 15 % Mehrwertsteuer) |
Im Preis enthalten: Transfer von Windhoek nach Springfontein, Unterkunft und Verpflegung auf Gästefarmen, Lodges und im Camp und unterwegs (im Reitsafari Stil), die Fahrten zum Hauptaussichtspunkt am Fischfluss Canyon und zu den Wilden Pferden sowie der Transfer über Klein Aus Vista Lodge zurück nach Windhoek.
Nicht eingeschlossen: Getränke in Dosen und Flaschen während des Trails und bei den Lodges, Souvenirs, Trinkgelder, Transfer zum Flughafen, Flug von Rosh Pinah nach Windhoek. |
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