Sprachauswahl: English l Deutsch
 
  Damaraland Trail Download
Detaillierter PDF Reiseverlauf, mit Preisen und Karte, zum Ausdrucken:
Damaraland_Trail.pdf (340 KB)
Falls erforderlich, Acrobat Reader Download für PDF Dokumente.
Damaraland Trail

Dieser Ritt stellt geringere Anforderungen an die Reiter als der Namib Desert Trail und bietet weit mehr Erholung durch schnelleres Reiten, heiße Galopps und erholsame Reisetage. Für die Mannschaft dagegen ist dieser Ritt viel anstrengender. In diesem Teil der Namib gibt es kein Wasser und fast keine Wege, und wir haben enorme Versorgungsschwierigkeiten: Teilweise kommen dort weder Lastwagen noch Wasserwagen und Anhänger durch, so dass alles mühsamst mit kleinen Allradfahrzeugen vom zentralen Punkt Aba Huab (bei Twyfelfontein) zu jedem unserer Camps gefahren werden muss!

Dafür kann viel Unvorhergesehenes passieren... Wir sind nicht so an die Routine gebunden und betrachten den Damaralandritt als unsern Urlaub, den wir mit netten Freunden vom Namib Desert Trail verbringen. Man kennt sich, alle können reiten und mit dabei sind nur unkomplizierte Leute, die wissen, was sie erwartet. Wir freuen uns schon sehr auf den Ritt, weil man Elefanten sonst praktisch nur im Etosha Nationalpark, kaum aber in der Wüste sehen kann - und die Wüstenelefanten keine Touristen gewöhnt sind. Außerdem ist dies die einzige Möglichkeit, Nashörner in freier Wildbahn zu sehen (wenn man diese scheuen Tiere findet). Vielleicht stoßen wir auf Giraffen, mit ziemlicher Sicherheit aber auf Springböcke und Oryx-Antilopen.

Das Damaraland ist faszinierend in seinen Farben und seiner endlosen Weite - kaum berührte Namib. Und dazu kommt die Gegend am Ugab Rivier (Trockenfluss) mit den Kratern aus der Urzeit, und schließlich ruft uns die berüchtigte Skelettküste! Vielleicht regnet es, so dass die Riviere (Aba-Huab, Huab und Ugab) 'abkommen' (fließen) - ein außergewöhnliches Erlebnis. Dann haben wir mehr Wasser, aber zugleich auch Probleme, mit den Fahrzeugen durch die Riviere zu fahren. Bisher war jeder Damaraland Trail ein toller Ritt und ein unvergessliches Abenteuer!

Überblick

Windhoek - Henties Bay: 10 Tage, 9 Nächte; 1 Tag Transfer, 7 Tage Reiten, 1 Tag Küste.

Reiseverlauf

Tag 1: Sie werden in Windhoek abgeholt oder am Flugplatz, falls Sie mit Air Namibia am Morgen landen; ansonsten Übernachtung vorher in Windhoek auf eigene Rechnung. Wir fahren nach Twyfelfontein, machen unterwegs Rast, vielleicht beim Versteinerten Wald, und erreichen am späten Nachmittag den Camping Platz bei Aba Huab, wo wir die Pferde, die Rittführer und die Versorgungsmannschaft antreffen. Am Abend Lagerfeuer: Genau die richtige Stimmung, um sich nach all der Zeit wieder zu sehen, viele nette Erinnerungen auszutauschen und einfach zu quatschen. Und dazu immer wieder die Frage, ob und wann die Elefanten vorbei kommen und was dann passiert.

Tag 2: Nach gemütlichem Frühstück Proberitt auf heißen Pferden. Nachmittags Besichtigung der berühmten Felszeichnungen bei Twyfelfontein und Fahrt zum Verbrannten Berg. Beim traditionellen 'Sundowner' genießen wir die unglaublich leuchtenden Farben am Himmel und an den Bergzügen im Licht der untergehenden Sonne. Ein weiterer wunderschöner Abend am Lagerfeuer im traumhaft schönen Damaraland.

Tag 3: Von Aba-Huab Camp reiten wir in Richtung De Riet und Rendezvous. Vormittags über die große Fläche und nachmittags immer am Aba Huab entlang... Man weiß nie, wo die Elefanten stehen, und ob die Pferde vielleicht deshalb hinter der nächsten Kurve scheuen. Camp bei De Riet am Huab.

Tag 4: Weiter am Huab entlang und dann durch die typische Landschaft des Damaralands nach Süden Richtung Mikberg. Hier konnten einige von uns bei einem früheren Ritt wegen der Elefanten nicht aus dem Huab auf die große Fläche kommen; ein anderes Mal haben wir hier Geparden gesehen. Mittagsrast am Geparden-Baum. Irres Gelände, fantastische Farben, unendlicher Blick und wunderbares Tempo. Nachmittags ein langer Ritt nach Viewpoint – atemberaubende Aussicht auf den Doros-Krater und das mächtige Brandberg-Massiv.

Tag 5: Südwestlich Richtung Ugab auf der Suche nach Nashörnern. Mittagsrast am Lion Head (Löwenkopf). Nachmittags reiten wir durch gewaltige Gesteinsformationen und über abschüssiges Gelände. Wir treffen auf eine Salzquelle und bestaunen die rote Maserung im Gestein. Nachtlager bei Brandberg West im Camp der Rhino Scouts. Die Fahrer unserer Kleinlaster brauchen eiserne Nerven in diesem Gelände. Ob unsere Lorrie (Lastwagen) den weiten Umweg von Aba Huab über Uis nach Brandberg-West geschafft hat? Auf Wunsch Diavortrag über die Arbeit des Save The Rhino Trust.

Tag 6: Durch das Schilf im Ugab zum Brakwasser (Bitterquelle); nachmittags weiter durch eine Seitenschlucht zum Welwitschia Camp an der Steilwand. Je nach Regensaison treffen wir auf Treibsand, Staub, Riet, Elefanten oder sogar frische Löwenspuren. Weltberühmte Damaraland-Formationen. Wie interessant diese Gegend ist, sieht man vor allem vom Flugzeug aus (aber lieber hinterher!).

Tag 7: Weite offene Landschaft in der Nähe des Brandbergs. Faszinierende Farben und Halbedelsteine mittags am Klippenberg, abends bei Crossroads. Irre Galoppstrecke und unendliche Weite, im Blick die nimmer endenden Goboboseb-Berge und das Urgestein vom Messum-Krater.

Tag 8:
Vormittags über die unendliche Fläche zum Messum Rivier, fröhlicher Galopp. Ein bisschen Kletterei, aber die wird mit traumhaftem Panorama-Blick belohnt. Nachmittags unternehmen wir mit unseren Allradfahrzeugen eine Fahrt zu den Windschliff-Formationen und den großen Welwitschia-Pflanzen (mehrere tausend Jahre alt) im Messum Rivier.

Tag 9: Direkt zum Atlantik zum Zeltplatz Meile 108 (abhängig vom Wetter). Diesmal gibt es kein Ferienhaus wie beim Namib Desert Trail, sondern nur ein einfaches Lager zwischen den Fahrzeugen und der Lorrie. Wir schlafen knapp über der Hochwassermarke und nachts meint man, die Wellen könnten ins Zelt spülen. Ob wir den Aufenthalt am Meer genießen, hängt wiederum vom Wetter ab: Gibt es Ostwind-Stimmung, so dass wir morgens bei Sonnenaufgang schon schwimmen können? Oder Sandsturm, dass uns die Teller um die Ohren fliegen? Oder gar dichten Nebel, der nach Glühwein und Lagerfeuer ruft? – Die Skelettküste ist wirklich unberechenbar!

Tag 10: Morgens früh Strandritt, während die Mannschaft packt. Danach verladen wir die Pferde für die Rückfahrt nach Windhoek. Auf eigenen Wunsch und eigene Kosten Übernachtung in der malerischen, exklusiven Cape Cross Lodge (nahe der Robbenkolonie) oder zu bescheidenerem Preis im De Duine Hotel (Henties Bay). Ansonsten Transfer nach Swakopmund, Walvis Bay oder Windhoek. Ein wunderschöner Abschluss wäre ein (Tief)Flug im 6-Sitzer entlang der Strecke, die wir geritten sind. Alle, die bisher mitgeflogen sind, haben das als unvergesslichen Höhepunkt bezeichnet. Der Preis hängt davon ab, wie viele mitfliegen.

Achtung: Änderungen der Route sind möglich aufgrund von Wetter oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen.

Treffpunkt

Sofern Ihre Maschine nicht am Morgen landet, fahren Sie bitte per Taxi oder Pendelbus vom Flughafen nach Windhoek. Wir sind gern bereit, dies auf Anfrage für Sie vorab zu organisieren.
Sie werden am Anreisetag morgens in Windhoek (evtl. auch am Flughafen) abgeholt (genaue Zeit wird noch einmal vor dem Reiseantritt bestätigt). Treffpunkt: 'Tourist Info Centre' gegenüber vom Kalahari Sands Hotel. Bitte teilen Sie uns in jedem Fall Ihre Flugdaten mit - falls Sie eher anreisen, auch den Namen Ihres Hotels oder Ihrer Pension in Windhoek. Wir sind gern bereit, individuell andere Vereinbarungen zu treffen, damit es dann auch wirklich klappt!

Voraussetzungen

Da es sich hier um einen der härtesten Ritte der Welt handelt, sollten Sie körperlich fit und sattelfest sein, viel Humor und genügend Reiterfahrung im Gelände haben; Schritt, Trab und Galopp,
täglich 6 - 8 Stunden (siehe "Allgemeine Hinweise").

Termine

2008   25. Juni – 4. Juli

Preis

€ 2.835,00 (inkl. 15 % Mehrwertsteuer)

Im Preis enthalten: Transfer von Windhoek nach Aba Huab, Unterkunft und Verpflegung bei Aba Huab, während des Rittes und an der Skelettküste (wie bei den ReitSafari-Trails üblich), Fahrt zum Messum-Rivier, Transfer nach Henties Bay (in Versorgungsfahrzeugen).

Nicht eingeschlossen: Getränke in Flaschen und Dosen, Souvenirs, Trinkgelder für einheimische Führer vor Ort (Twyfelfontein) und Team, sowie Luxusunterkünfte (wie Mowani Mountain Camp oder Twyfelfontein Lodge vor der Safari bzw. De Duine Hotel und Cape Cross Lodge am Ende der Reittour), der Flug im 6-Sitzer und zusätzliche Fahrten, die nicht in unserm Programm enthalten sind.
© ReitSafari HorseTrails Namibia 2007 l Disclaimer l Kontakt l created by heussen media cc