Desert, Dunes and Diamonds Trail Download
Detaillierter PDF Reiseverlauf, mit Preisen, zum Ausdrucken:
Desert, Dunes and Diamonds Trail.pdf (360 KB)
Falls erforderlich, Acrobat Reader Download für PDF Dokumente.
Desert, Dunes and Diamonds Trail

Reiten Sie auf der Ochsenwagenroute der Pioniere durchs Diamantensperrgebiet!
Ein historischer Ritt!


Im Südwesten Namibias liegt „Diamond Area 1“, im Volksmund “Sperrgebiet” oder „Verbotenes Gebiet“ genannt. Strenge Diamantengesetze haben dieses 26 000km² umfassende Gebiet seit gut hundert Jahren strikt kontroliert.  Da für Menschen unzugänglich ist diese ökologisch einzigartige Gegend unberührt und in seiner ursprünglichen Beschaffenheit erhalten geblieben.

Wir reiten jetzt auf der historisch interessanten alten Ochsenwagenroute durch dieses Gebiet und erfreuen uns an einzigartiger, unberührter Natur und den Spuren der Pioniere. Reiten Sie mit uns, und erleben Sie einen unvergeßlichen Abenteuerritt durch grenzenlose Landschaft! Da Sonder-
genehmigungen Voraussetzung sind und dieses Gebiet noch immer streng kontrolliert wird, bietet die Teilnahme an einem solchem Ritt ein besonderes Privileg! Nur Wenigen wird Zugang zu diesem Gebiet gewährt!

Überblick

Windhoek - Windhoek, 10 Tage, 9 Übernachtungen, 7 Tage zu Pferd, 2 Tage Anreise / Rückreise, 1 Tag Besichtigung der Geisterstadt Kolmannskuppe und Sundownertour zu den Wilden Pferden der Namibwüste.

Reiseverlauf

Tag 1: Um 8 Uhr Treffen in Windhoek beim Tourist Info Kiosk gegenüber vom Kalahari Sands Hotel, dort wo Taxi und Busse vom Flughafen anhalten. Von dort fahren wir mit Ihnen übers zentrale Hochland, ins Randgebiet der Wüste und durch atemberaubende Landschaft nach Klein Aus am Rande der Namib (ca. 8 Stunden Fahrt mit leichtem Imbiß unterwegs). Dort angekommen treffen Sie Ihre Gastgeber, die Pferde und die Belegschaft, erleben einen spektakulären Sonnenuntergang über der Wüste und bekommen bei einem gemütlichen Abendessen weitere Einzelheiten zu diesem Ritt geschildert.

Tag 2: Von Klein Aus Vista reiten wir entlang der Befestigungen der Schutztruppe während des ErstenWeltkrieges und zu einem von Einschußlöchern gezeichnetem Autowrack, das Diamantendiebe zur Flucht genutzt hatten – es wird behauptet, daß deren Geister noch immer in hellen Mondnächten auf der Suche nach ihren versteckten Diamanten durch die Schluchten geistern! Von der Geisterschlucht reiten wir zur Leopardenschlucht, wo die Ochsenwagen Rast hielten, weil eine dort versteckte Quelle in guten Regenzeiten begehrtes Wasser bot. Dort wird unter den Sternen oder im Zelt neben den Pferden am Lagerfeuer übernachtet.

Tag 3: Von der Leopardenschlucht zur Letterkuppe.  Nun folgen wir der Pionierroute durch geologisch und biologisch hoch interessantes Gebiet mit vielen Sukkulentenarten; Botaniker bezeichnen diese Gegend aufgrund der Verschiedenartigkeit als „hot spot“ der Sukkulentenkarroo.  Etwas später erreichen wir die Grenze des Diamantensperrgebietes und errichten unser Lager am Fuße einiger Inselberge, die schon den Pionieren und ihren Wagen Schutz boten.  Dort kann man noch heute handgeschmiedetes Zubehör sowie Scherben von Bierflaschen aus dieser Zeit finden. Und wenn die Sonne über dieser grenzenlosen weiten Landschaft untergeht, kann man nicht anders, als sich am Lagerfeuer ehrfürchtig Gedanken zu den Entbehrungen und Risiken vergangener Epochen zu machen.

Tag 4: Von der Letterkuppe zu den Tsaukaibbergen. Wir reiten mehr und mehr Tempo – ausgelassene Galopps über unendliche Wüstenflächen, Reiten ohne Grenzen!  Hin und wieder mal liegt ein altes Hufeisen oder ein zerbrochener über hundert Jahre alter Topf am Weg... und dann kommen wir über eine Anhöhe und erleben unerwartet den unvergeßlichen Anblick einer historischen Lagerstätte inmitten eines Bergkessels mit einzigartiger Ambiente!  Da gibt es nicht nur Spuren von Abenteurern, Siedlern und Pionieren, sondern auch die der braunen Hyänen, die vielleicht im Mondschein in einiger Entfernung am Lager vorbei kommen!  Diese landschaftlich traumhaft gelegene Raststätte lädt zu Erkundigung ein!

Tag 5: Von Tsaukhaib nach Khaukasib.  Dabei machen wir einen Abstecher nach Süden zu den Uukhama-Brunnen, wo schwedische vom Wüstenwind verwehte Seilwinden über alten Brunnen stehen, zu denen man in alten Zeiten die Ochsen zum Tränken auf dem mörderischen Treck durch die gnadenlose Wüste getrieben hat.  Wer etwas gräbt, findet vielleicht ein wenig brackiges Wasser im Wüstensand.  Nach der Mittagsrast reiten wir in einen trockenen Wasserlauf namens Tsaukhaibrivier zu der einzigen Quelle in diesem Gebiet.  Nicht weit davon gibt es eine Buschmannhöhle und Buschmannfelszeichnungen – Khaukhasib heißt in der Buschmannsprache „Versteck“.

Tag 6: Von Khaukasib nach Grillental, wo die Diamantenpolizei stationiert war und die Ruinen der alten Gebäude und eines alten Ochsenwagens nach und nach vom Wüstensand  vereinnahmt werden.  Unterwegs dorthin kommen wir durch weite Flächen und bizarre Felsformationen und der Küste mit ihrem wechselhaften Wetter immer näher.  Eventuell wachen wir morgens im Nebel auf und können die Pferde und die Ruinen kaum erkennen – was dem Ganzen einen gespensterhaften Anstrich verleiht!

Tag 7: Von Grillental zur Rotkuppe. Noch einmal geht es durch verlassene Gegenden mit schwierigem Terrain, wo die Zeit stehen geblieben ist und Menschen wenig bedeuten.  Am Rande eine roten Pfanne halten wir Mittagsrast, ehe es zu unserm letzten Lager unter dem Sternenhimmel in der Wüste geht.  Hier finden Sie die perfekte Kulisse für grandiose Photos - so unwirklich schön, daß es fast kitschig wirkt.

Tag 8: Von der Rotkuppe nach Lüderitzbucht.  Ein unvergeßlicher Reittag.  Wir reiten durchs Dünenmeer, tränken am Geisterhaus beim „Grasplatz“ an der alten Ochsenwagenroute und reiten dann über die Sandhügel der Diamantenschürffelder – verfallende Schüttelsiebe und Diamantengeräte, alte Gräber, Wüstensand, Dünen, bizarre Felsformationen... und dann plötzlich unerwartet der Atlantik – neben einer Quelle mit Springbock- und Oryxantilopen eine Lagune mit Pelikanen und Flamingos!  Im Galopp zum Achatstrand; der Ritt endet in der Brandung und man steht überwältigt da und versucht der vielen Eindrücke Herr zu werden! Die Pferde werden auf den LKw verladen und fahren zurück nach Klein Aus, während wir uns in einem netten Gästehaus einquartieren, Wüstensand und Staub loswerden und vornehm zum Abendessen in Lüderitzbucht gehen.

Tag 9: Nach dem Frühstück fahren wir zur Geisterstadt Kolmannskuppe und staunen über den Aufwand, der vor mehr als hundert Jahren betrieben wurde, um der Wüste die wertvollen Diamanten zu entringen.... und über die Vergänglichkeit menschlicher Bemühungen.  Mittagessen in der Geisterstadt und dann nach Klein Aus und einer sundowner-Tour zu den berühmten Wilden Pferden der Namibwüste.  Ein letzter unvergeßlicher Sonnenuntergang und dann fröhliches (wehmütiges) Abschiedsdinner in der bezaubernden Lodge Klein Aus Vista.

Tag 10: Nach dem Frühstück Fahrt nach Windhoek oder wahlweise zum Flugplatz von Lüderitzbucht, um von dort aus nach Kapstadt oder Windhoek zu fliegen.  Ganz sicher nehmen Sie unvergeßliche Eindrücke mit und überlegen, wie und wann Sie wieder durch die Wüste reiten oder noch einmal Urlaub in Namibia machen können.

Achtung: Änderungen der Route sind möglich aufgrund von Wetter oder sonstigen unvorhersehbaren Ereignissen.

Wichtiger Hinweis:  Für diesen Ritt sind Sondergenehmigungen Voraussetzung, sowie polizeiliche Führungszeugnisse und Paßkopien!  Sollten wir aus irgendeinem Grund die nötigen Zulassungen nicht bekommen, bieten wir alternativ eine andere Route im Süden unseres Landes zu gleichen Daten und  Preisen!

Treffpunkt

Wir treffen uns morgens um 8h00 beim Tourist Info in der Windhoeker Innenstadt (gegenüber vom Kalahari Sands Hotel, wo die Flughafenbusse und Taxis anhalten). Bitte teilen Sie uns vorher mit, wo Sie übernachten, damit wir Sie, falls erforderlich, erreichen können und alles klappt.

Voraussetzungen

Da es sich hier um einen der härtesten Ritte der Welt handelt, sollten Sie körperlich fit und sattelfest sein, viel Humor und genügend Reiterfahrung im Gelände haben; Schritt, Trab und Galopp, täglich 6 - 8 Stunden (siehe "Allgemeine Hinweise").

Termine

2009   18. März - 27. März
6. Mai - 15. Mai

Kosten

€ 2.750,00 (inkl. 15 % Mehrwertsteuer)

Im Preis enthalten: Transfer von Windhoek nach Klein Aus, Unterkunft und Verpflegung während des Rittes, auf Klein Aus Vista Lodge und im Gästehaus in Lüderitzbucht, Besichtigungstouren nach Kolmannskuppe und zu den Wilden Pferden, Imbisse und Eintrittsgelder, Transfer von Klein Aus Vista nach Windhoek.

Nicht eingeschlossen: Getränke in Flaschen und Dosen, Souvenirs, Trinkgelder, Abendessen in Lüderitzbucht, Flüge, Transfer von und zu den Flughäfen.
© ReitSafari HorseTrails Namibia l Disclaimer l Kontakt l created by heussen media cc