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Desert
Vista Trail
Dünen und Diamanten – auf geht´s! Neben all
den langen Ritten gibt es neuerdings einen kurzen, weniger
anstrengenden Ritt am Rande des Diamanten-Sperrgebietes –
dort, wo unsere Kolonialgeschichte greifbar ist und die Wilden
Pferde der Namibwüste zuhause sind. Hierbei handelt es
sich um einen 5-bis 6-tägigen Rundritt bei Klein-Aus
Vista (Desert Horse Inn und Eagle's Nest) im Gondwana Sperrgebiet
Rand Park.
Der kleine Ort Aus in der Nähe von Klein-Aus Vista ist
ein sonderbares Fleckchen auf der Landkarte unseres Sonnenlandes.
Oft bezeichnet man Aus als die 'Schweiz Namibias', weil es
dort hin und wieder schneit und die Berge mit einer gleißenden
Schneeschicht bedeckt sind - allerdings meist nur für
wenige Tage. In der Gegend um Aus finden wir die Ausläufer
dreier verschiedener Wüstenzonen: Dünen Namib, Sukkulenten
Karoo und Nama Karoo, und damit eine botanisch höchst
interessante Vielfalt. Fällt ausreichend Winterregen,
können Sie erleben, wie riesige Wüstenflächen
mit Blüten wilder Blumen bedeckt sind - eine unglaubliche
Augenweide!
Dieser Trail bietet immer wieder wechselnde Landschaften -
Berge, weite Flächen und große Sanddünen -
und damit alles von ruhigem Reittempo bis zum ausgelassenen
Galopp. Überblick
Windhoek - Windhoek: 7 Tage, 6 Nächte, Sonntag –
Samstag. 4½ Reittage, 2 Tage Transfer sowie ein Nachmittag
mit Beobachtung der Wilden Pferde und eine Morgentour zur
Diamantengräber-Geisterstadt Kolmannskuppe.
Reiseverlauf
Tag 1: Fahrt von Windhoek nach Klein-Aus
Vista (8 Stunden) mit Picknick unterwegs. Am späten Nachmittag
Ankunft bei Klein-Aus Vista / Desert Horse Inn, 2 km westlich
vom Ort Aus. Hier lernen Sie Ihre Gastgeber kennen, die Rittführer,
das Versorgungsteam und natürlich die anderen Reitgäste.
Tag 2: Sie bekommen 'Ihr' Pferd
und reiten mit uns über einen steinigen Pfad der deutschen
Truppe zu einer alten Transport- und Zuchtstation westlich
der Ausberge. Unterwegs Besichtigung von Felszeichnungen und
einer archäologisch interessanten Wohnstelle. Nach der
Mittagspause reiten wir weiter durch die faszinierende Berglandschaft
zum ersten Abendcamp in der Leopardenschlucht – Nachtlager
wie bei unserer Reitsafari üblich. Mit großer Wahrscheinlichkeit
sehen Sie während des Rittes Oryx, Kudu, Klippspringer
und Klippschliefer sowie verschiedene Raubvögel.
Tag 3: Von der Leopardenschlucht
zum 'Guckaus'. Wir beginnen mit gemächlichem Tempo am
Fuß der Berge, reiten dann aber zunehmend schneller,
wenn wir die roten Sandflächen am Roten Kamm erreichen.
Am Nachmittag geht es meist leicht bergab zu einem Inselberg
namens 'Guckaus'. Stellen Sie sich vor: Grenzenlose Weite,
unendliche Ebenen mit einzelnen Hügeln und unberührte
Landschaft...
Tag 4: Vom 'Guckaus' zum Paddaputs
(Froschbrunnen). Nach dem Frühstück staunen wir
über die vielfältige Pflanzenwelt und die Geologie
des 'Guckaus'-Berges. Dann reiten wir weiter nach Norden parallel
zur Grenze des Diamanten-Sperrgebietes zu einigen Steinhügeln,
wo sich unser Nachtlager befindet.
Tag 5: Von Paddaputs (dem „Froschbrunnen“)
nach Ausweiche. Schon die Namen deuten die aufregende Geschichte
während der Besiedlung dieses Landes zur Kolonialzeit
an. Wir reiten aufwärts zur Wasserscheide hoch in den
Bergen, und dann treffen wir irgendwann auf die alte Ochsenwagen-Route
zwischen Aus und Lüderitzbucht. Man muss einfach staunen
über das Durchhaltevermögen der frühen Siedler,
die die Wüste auf diese mühsame Weise durchquert
haben. So folgen wir der alten Spur, ehe wir uns der großen
'Sandrampe' bei Ausweiche zuwenden; von unserm Nachtlager
an dieser Düne am Fuße von Saddle Hill genießen
Sie einen unvergesslichen Ausblick über das Gebiet, in
dem die Wilden Pferde der Namibwüste zuhause sind.
Tag 6: Von Ausweiche an der Düne
über die weiten Sandflächen zurück in die Berge.
Wir passieren Eagle's Nest Lodge (Adlerhorst) und die Geisterschlucht.
Mittagsrast bei einer der Unterkünfte. Der Nachmittag
ist frei zur Entspannung; zum Sonnenuntergang fahren wir zu
den Wilden Pferden; abends Abschieds-Dinner.
Tag 7: Frühes Frühstück;
danach Fahrt nach Kolmanskuppe mit Führung durch diese
Geisterstadt der Diamantengräber. Anschließend
besuchen wir noch den Hafenort Lüderitz am Atlantik.
Dann geht es von einer Wüste in die andere: Mittags verlassen
wir Lüderitz, fahren durch die Namib und die Nama Karoo
Wüste zur Kalahari Anib Lodge in der Kalahari (6 Stunden
Fahrt). Übernachtung auf Anib. Alternativ fliegen Sie
von Lüderitz nach Windhoek oder Kapstadt.
Tag 8: Nach dem Frühstück
3 Stunden Fahrt von Anib nach Windhoek. Treffpunkt
'Tourist Info Centre' gegenüber vom Kalahari Sands Hotel
in der Innenstadt, um 8.00 Uhr. Bitte teilen Sie uns in jedem
Fall Ihre Flugdaten mit - falls Sie eher anreisen, auch den
Namen Ihres Hotels oder Ihrer Pension in Windhoek. Wir helfen
Ihnen gern bei der Planung und organisieren vor Ort Unterkünfte
und Taxiservice, damit dann auch wirklich alles klappt!
Voraussetzungen
Da es sich hier um einen der härtesten Ritte der Welt
handelt, sollten Sie körperlich fit und sattelfest sein,
viel Humor und genügend Reiterfahrung im Gelände
haben; Schritt, Trab und Galopp,
täglich 6 - 8 Stunden (siehe
"Allgemeine Hinweise").
Termine
| 2008 |
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20. - 27. April
9. - 16. November |
Kosten
| € 1.500,00 (inkl. 15 % Mehrwertsteuer) |
Im Preis enthalten: Transfer von
Windhoek nach Klein-Aus Vista, Unterkunft und Verpflegung
auf den Lodges und im Zeltlager wie bei der ReitSafari üblich,
Fahrt zu den Wilden Pferden, nach Kolmanskuppe und Lüderitz,
kleine Imbisse unterwegs, Transfer zurück nach Windhoek.
Nicht eingeschlossen: Getränke
in Flaschen und Dosen, Souvenirs, Trinkgelder für einheimisches
Personal, Bar-Service in den Lodges, Flug von Lüderitz. |
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